von Dr.med. Karl Konrad Windstosser  

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Krebs-Kompendium

 

III. 

Therapeutischer Teil

DIE GANZHEITSMEDIZINISCHE BEHANDLUNG 
KREBSKRANKER UND KREBSGEFÄHRDETER

13.3 Atmosphäre und Ionosphäre

Ionen, griechisch die "Gehenden" (ELSTER und GEITEL 1899), sind negative oder positive elektrische Ladungen, die Atomen oder Molekülen bzw. deren Elektronen die ihr Verhalten bestimmenden Eigenschaften verleihen.

Die in der Atmosphäre schwebenden Ionen bedingen deren Elektroklima. Bei ausgeglichener Wetterlage befinden sie sich im elektrostatischen Gleichgewicht. In Erdnähe verdichten sich die negativen Ionen, mit zunehmender Erdferne verdichten sich proportional die positiven Ionen. Der Mensch als Dipol nimmt an dieser Polarität teil. Er ist ab seiner Körpermitte erdwärts zunehmend negativ, kopfwärts zunehmend positiv ionisiert, wobei sich diese Ladungsvorgänge hauptsächlich auf der Körperoberfläche abspielen, aber in engem Zusammenhang mit den seelischen, geistigen und leiblichen Lebensvorgängen stehen.

In Lösungen dissoziationsfähiger Substanzen (Säuren, Basen und deren Salze) tritt eine Trennung (Dissoziation) negativer und positiver Ionen ein, zunächst unter Beibehaltung ihrer Äquivalenz. Bei Stromdurchfluß wandern die negativ geladenen Anionen zur positiven Anode (+Pol)" Beispiel: OH-, die positiv geladenen Kationen zur negativen Kathode (-Pol),

Bsp.: H+.

Bei den Elektronen handelt es sich um kleinste korpuskuläre Elemente, die in bestimmten Bahnen um den Atomkern kreisen und je nach ihrer Zahl und Anordnung das physikalisch-chemische Verhalten, die Wertigkeit und Affinität (Verbindungsbereitschaft) einer Substanz bedingen. Dabei spielen die Ionen eine wichtige Rolle, denn ein neutrales Atom enthält ebensoviele positiv geladene Elektronen in seinem Kern wie negativ geladene in seinen Hüllen. Durch Verlust negativer Elektronen wird die Gesamtladung des Atoms oder Moleküls stärker positiv, Beispiel: Oxidation, durch Elektronenaufnahme wird die Ladung stärker negativ, Beispiel: Reduktion.

Weitere Hinweise auf diese Vorgänge sind in den Abschnitten "Säure-Basen-System“, "Elektrolyte und Metalle“, "Die reien Radikale - Molekulartherapie nach Frederic William Koch" enthalten.

Luftionen entstehen bei der Reibung sich gegeneinander bewegender Luftschichten, durch die UV-Strahlen der Sonne, durch ionisierende anderweitige Strahlen und bei hohen Temperaturen. Die zwischen den erdnahen negativen und den erdfernen positiven Ionen bzw. Ionenträgern bestehende luftelektrische Spannung erreicht bereits in 1 m Höhe 100 V und nimmt proportional zur Erdferne zu. Höhere Luftschichten können zehntausende Volt Spannung aufweisen, die sich bei entsprechender Wetterlage und Trockenheit weiter erhöht. Gewitter, Regen und Luftfeuchtigkeit sorgen dann für Spannungsausgleich, der sich auf den Menschen und die gesamte Natur wohltuend auswirkt. An den Kondensationskernen verdichten sich die Ionen, die u.a. auch Träger guter oder schlechter Gerüche sein können.

Beim "Schnüffeln" und "Wittern" wird in kurzen Intervallen feuchter Atem aus der Nase ausgestoßen und wieder eingesogen. Von therapeutischem Nutzen ist die ionenreiche Atmosphäre der Höhen- und Luftkurorte, etwa auch die ionisierende Wirkung der "Dauerbrause“ (27.2.) und des Bad Gasteiner Wasserfalls, der aus größerer Höhe positive Ionen zum Ausgleich der im Tal vermehrten negativen Ionen mit sich bringt. In ähnlicher Absicht bedient man sich der Gradierwerke in den Kur- und Badeorten.

 

Unter dem Slogan "Hochgebirgsklima“ vertreiben geschäftstüchtige Hersteller Geräte, die - analog der Wirkung des Blitzableiters - als Spitzeneffekt negative Ionen an die Raumluft abgeben. Diese Form künstlicher Ionisierung ist, wie in Folgendem begründet, nur für etwa ⅔ der Bevölkerung unserer Breiten nützlich und bekömmlich. Das restliche Drittel ist ihres Reaktionstyps wegen besser mit positiven Ionen bedient und angeregt, doch sind die im Handel befindlichen Geräte nicht darauf umschaltbar. Bei solchen Personen kann durch die für sie ungeeigneten Ionen Unlust, Gereiztheit, Konzentrationsmangel und Müdigkeit bis zur Schläfrigkeit verursacht werden. Man mußte aus diesem Grund solche Klimatisierungsanlagen schon aus Schulen und Behörden wieder entfernen. Anders verhält es sich mit der therapeutischen Anwendung von Ionen (21.1), weil dabei individuell vorgegangen werden kann.

Während Pflanzen und Tiere, besonders außerhalb der Kulturzonen, eine hohe Empfindungsfähigkeit gegenüber den Vorgängen in der Ionosphäre besitzen, ist diese beim Menschen weitgehend verlorengegangen bzw. macht sich nur noch in Form ihrer unangenehmen oder pathogenen Auswirkungen bemerkbar. Die Bevölkerung der Industrieländer lebt abgeschirmt und unberührt vom Tages-, Monats- und Jahresrhythmus des atmosphärischen Geschehens. Ohne Kontakt mit Erde und Kosmos findet kein Ausgleich der körpereigenen Ionisierung und Elektro-Aufladung mehr statt.


   I. Einführung

 
0.1  Titel und Erläuterung
0.2 Redaktionelle Erklärung
0.3 Inhaltsverzeichnis
0.4 Leitgedanken
0.5  Widmung
PDF-Datei. Benötigt den Acrobat Reader 0.6  Literaturangaben  
 

  

II Allgemeiner und historischer Teil

 
PDF-Datei. Benötigt den Acrobat Reader 1.0  Die Situation des Krebsgeschehens um die Wende des 20. zum 21. Jahrhundert
2.0  Krebsmortalität in der BRD - Zahlen nach offiziellen Quellen
3.0  Das VIRCHOWsche Dogma der Zellularpathologie 
- Ein verhängnisvoller Irrtum der Lehrmedizin eines Jahrhunderts
4.0  Die Barrikade der lokalistisch festgefahrenen Onkologie ...
4.1 Oepen, I. (Hrsgb.) - „Unkonventionelle medizinische Verfahren. Diskussion aktueller Aspekte (1983)“
4.2 Oepen, I. (Hrsg.) „An den Grenzen der Schulmedizin“
4.3 „Außenseitermethoden in der Medizin“
4.4  Nagel, G.A., Schmähl, D., (Hrsgb.) - „Krebsmedikamente mit fraglicher Wirksamkeit“ (1984). 
Besprechungen K.H. Gebhardt und K.K. Windstosser
4.5 JUNGI, W.F., SENN, H.J. (Hsgb.)- Krebs und Alternativmedizin
4.6  Klassisches Beispiel systematischer Erkenntnisunterdrückung- Der FitzGerald-Bericht
5.0  Ist die ganzheitliche Krebsbehandlung "exakte Wissenschaft" oder "evidence based medicine“, das lehrmedizinische Postulat der „wissenschaftlichen Anerkennung" eine Fiktion?
5.1 Glanz und Elend der wissenschaftlichen Krebsforschung und ihre gefährliche Allianz mit den Pharmagiganten
5.2 Frühe Erkenntnisse und ihre unbeirrbaren Bekenner
5.3 Lehrmedizinische Erkenntnisse und Bekenntnisse
5.4  Der von WERNER ZABEL veranstaltete und moderierte "Berchtesgadener Kurs" 1952 – ein Paukenschlag ohne Nachhall
PDF-Datei. Benötigt den Acrobat Reader 5.5  JOSEF MARIA LEONHARD ISSELS, Protagonist der pluralistisch-komplementären Krebstherapie von heute, Initiator der komplementären Ganzheitstherapie Krebskranker von heute – Der gegen ihn inszenierte Jahrhundertprozeß- Das ZABELsche Gutachten und der SMITHERS-Report
5.6 Dr. med. Josef Issels- WIE IST DIE LOKALPATHOLOGISCHE EINSEITIGKEIT DER HERRSCHENDEN AUFFASSUNG DES KREBSPROBLEMS ZU ÜBERWINDEN ?
5.7  Ernst Krokowski - "Verändertes Konzept der Krebsbehandlung“
5.8 Ganzheitsschau versus Partikularismus - Der Paradigmenwandel
5.9  Kooperation oder Konfrontation? - Dämmernde Einsicht oder Taktik? Die KLINIK FÜR TUMORBIOLOGIE in Freiburg - ihr Gründer und wissenschaftlicher Leiter G.A.NAGEL
PDF-Datei. Benötigt den Acrobat Reader 6.0 Chemotherapie aus ganzheitsmedizinischer Sicht
PDF-Datei. Benötigt den Acrobat Reader 6.1 Hoffmann, J.: Chemotherapie aus anthroposophischer Sicht 
6.2  HOFFMANN, J.- Chemotherapie – Ja oder Nein?
7.0  Die Krebs-Nachsorge, -Nachkur, -Rehabilitation
8.0  Patienten-Beratungsstellen – Selbsthilfegruppen
 

 

III. Therapeutischer Teil

 
9.0  Aufklärung - Aufklärungsrecht - Aufklärungspflicht
10.0  Psycho-Onkologie
10.1 Wilhelm Reich
10.2 Ryke Geerd Hamer
11.0  Der Tageslauf
11.1  Die Körperbewegung
11.2  Der Abend und der Schlaf
11.3 Der Schlaf
12.0 Die Haut und ihre Pflege - Die Haut als Immunfaktor
12.1 Die Schleimhaut und die Zahnpflege
12.2 Die Kleidung, unsere zweite Haut
13.0 Das Haus und die Wohnung - Die Wohnschäden - Der Elektrosmog
13.1  Das elektrische Gleichfeld
13.2 Krank durch geopathische Zonen - Das Standortproblem - Die WünschelruteDer geopathische Faktor
13.3  Atmosphäre und Ionosphäre
13.4  Die Ionosphäre und die Reaktionstypen
14.0 Das Mesenchym - Mesenchymale Immunität - Mesenchymale Therapie
PDF-Datei. Benötigt den Acrobat Reader 15.0  Organotherapie - Die zytoplasmatische Organotherapie - Die Therapie mit Zellbestandteilen
15.1 Homöopathisch zubereitete Organpräparate
16.0  16.0 Das Herd- und Störfeldgeschen als pathogene, karzinogene und therapieblockierender Faktor
PDF-Datei. Benötigt den Acrobat Reader 16.1 Das Zahnstörfeld
17.0  Die obligate Vollwertkost in ihrer prophylaktischen und therapeutischen Bedeutung.
17.1 Die Getränke
17.2  Die Ernährungsgrundregeln
17.3 Eiweiß-Gehalt der Nahrungsmittel
18.0 Zur Bedeutung der orthomolekularen Therapie
18.1  Onkologisch essentielle Vitamine
PDF-Datei. Benötigt den Acrobat Reader 18.2  Vitamin-Tabelle in alphabetischer Reihenfolge
18.3 Die für den Krebskranken wichtigen Elektrolyte und Metalle
19.0 Die Zellatmung als Lebensvorgang - ihre Wandlung zur anaeroben Gärung als Initialstadium der Krebsgenese
19.1  Der medizinische Sauerstoff - Kleine und große Blutsauerstoffbehandlung nach WEHRLI (HOT, Photobiologische Eigenbluttherapie) Zellatmungs-Katalysatoren
20.0 Homöopathie, ein ganzheitlicher Regulationsfaktor
21.0  Die Anthroposophie - ein-Weg zur Weiterentwicklung und Vergeistigung der Heilkunde. Die im anthroposophischen Sinne entwickelten Heilmittel
PDF-Datei. Benötigt den Acrobat Reader 22.0 Die Mistel als Krebstherapeutikum
23.0  Immunrelevante Antigene und Nosoden
24.0  Eigenblutbehandlung
25.0  Die Molekulartherapie nach William Frederick Koch
26.0  Der Wärmeorganismus als Gesundheits- und Immunfaktor
26.1 Die Hyperthermie
26.2  Hyperthermie und Hyperpyrese in der onkologischen Alltagspraxis
26.3 FIEBER UND ÜBERWÄRMUNG - HÖHEPUNKTE DER KÖRPEREIGENEN HEILKRAFT
26.4  Die KMT nach VON ARDENNE und ihre Modifikation für den Praktiker
27.0 Andere Geräteverfahren
27.1 Die Eichotherm-Bestrahlung
27.2  Die Dauerbrause nach LUST
27.3 Die Magnetfeld-Therapie
27.4  Gleichstrom-Durchflutung mit Galvanotherapie und TENS
28.0  FIBRINOLYTIKA, ANTIKOAGULAINTIEN, AGGREGATIONSHEMMER
28.1  Enzymtherapie als adjuvante Krebstherapie
29.0  Konzept einer ambulanten und klinischen Krebshilfe ganzheitlicher Art
30.0  Die prinzipiell zu fordernden internen Maßnahmen der Sanierung des Krebskranken
 

 


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